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Museum
Das Museum KeltenKeller befindet sich in Biebertal Ortsteil Rodheim in der Gemeindeverwaltung, Eingang links am Haus. Das Museum ist am jeweils ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet, sowie nach Absprache - auch mit Führungen, digitalen Präsentationen und Vorträgen. Neben der Ausstellung von Original-Funden aus den Ausgrabungen am keltischen Oppidum (Stadt) auf dem Dünsberg wird auch ein reichhaltiges Spektrum an Literatur zum Dünsberg sowie Repliken von Originalfunden angeboten. Eintritt wird nicht erhoben, Spenden sind willkommen. Mittlerweile sind dies über 100 Funde, für die Privatpersonen, Firmen und öffentliche Institutionen die notwendige Restaurierung der Funde finanziert haben. Die Ausstellung enthält damit die Highlights der Ausgrabungen der letzten Jahre.
Ein ungestörter Grabfund aus dem Bereich des Dünsbergs von Claudia Nickel
Die Entdeckung
Eher selten kommt es im archäologischen Alltag vor, dass man über ein Grab stolpert. Ganz ähnlich sind aber die Umstände zu beschreiben, die zur Auffindung des hier vorgelegten Komplexes führten.
Der Verein Archäologie im Gleiberger Land e.V. gründete sich aus dem Grabungsteam vom Dünsberg und führt seit 2005 kleinere Grabungen sowie Begehungen im Gleiberger Land durch. Ein Schwerpunkt ist die Aktualisierung der Ortsakten des Landesamtes für Denkmalpflege; gezielt werden bekannte Fundstellen begangen, neue ermittelt. Baumwürfe werden mit (genehmigtem) Einsatz einer Metallsonde abgesucht. Im Rahmen einer solchen Begehung im Herbst 2007 stieß der zweite Vorsitzende und Geschäftsführer des Vereins, Arnold Czarski aus Biebertal, völlig unerwartet auf Teile einer Bronzefibel. Gemeinsam mit weiteren erfahrenen Grabungsmitarbeitern wurde der Bereich oberflächig gesäubert und der Komplex, der sich als spätkeltisches Grab entpuppte, freigelegt und fachgerecht dokumentiert. Ein Vereinsmitglied, Albrecht Gagsch aus Gießen-Klein Linden, erklärte sich spontan bereit, die Restaurierungskosten mit einer großzügigen Spende zu unterstützen, so dass die Funde unverzüglich von Helmut Biebler restauriert werden konnten. Professor Manfred Kunter konnte für eine unentgeltliche Untersuchung des Leichenbrandes gewonnen werden.
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Letzte Änderung am Montag, 23. April 2012 um 19:57:33 Uhr.









